LSG Essen: Kein „Recht auf ein gesundes Kind“

Eltern haben kein „Recht auf ein gesundes Kind“. Daher müssen die Krankenkassen keine Untersuchungen bezahlen, die einer Schwangeren Aufschluss über die Vererblichkeit von Krankheiten geben, wie das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen in Essen mit einem am Freitag, 17.02.2012, bekanntgegebenen Eilbeschluss entschied. Es sei nicht Aufgabe der Krankenversicherung, die Voraussetzungen für eine Abtreibung zu klären.

Die Antragstellerin ist schwanger. Ebenso wie ihr Vater hat sie einen Gendefekt, der zur Erblindung führen kann. Sie möchte nun, dass ihre Krankenkasse eine Analyse der DNA-Struktur ihres Vaters bezahlt. Davon erhofft sie sich Klarheit, ob eine Vererbung auf ihr werdendes Kind droht und somit die Voraussetzungen für eine Abtreibung bestünden.

Wie nun das LSG entschied, muss die Kasse die Untersuchung nicht bezahlen ...

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