Kann Christian Wulff einfach so fristlos kündigen?

Zur Qualitätsfrage des bis heute Morgen kurz nach 11 noch Bundespräsidenten will ich mich hier gar nicht mal groß äußeren – das haben in der juristischen Bloggerwelt schon ein paar Andere gemacht (u.a. ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier: http://www.reuter-arbeitsrecht.de/grundsatzliches/professoren-wulff-und-mindestlohn.html http://fachanwalt-fuer-it-recht.blogspot.com/2012/02/lieber-wulffi-zum-rucktritt-als.html http://www.handelsvertreter-blog.de/2012/02/17/wulff-trat-zuruck/ http://strafprozess.blogspot.com/2012/02/zum-ehrentag-des-herrn-wulff-eine-rede.html http://www.raflauaus.de/2012/02/wulffs-rucktritt/ http://www.juraexamen.info/christian-wulff-zuruckgetreten/ http://www.mitfugundrecht.de/2012/02/sta-hannover-beantragt-aufhebung/ http://www.presserecht-aktuell.de/auch-fur-bundesprasidenten-wulff-gilt-die-unschuldsvermutung/ http://blog.beck.de/2012/02/17/aus-aktuellem-anlass-ueberstunden-fuer-wagenbauer ).

Aber mal angenommen, Herr Wulff wäre nicht zufällig Bundespräsident, sondern Arbeitnehmer gewesen – hätte er einfach so fristlos kündigen dürfen bzw. hätte er dies ohne unangenehme rechtliche Konsequenzen machen können? Den Umstand, dass hier zunächst eine Kündigung ohnehin am Schriftformerfordernis aus § 623 BGB scheitern würde, weil eine Pressemitteilung auch vor laufender Kamera das Schriftformerfordernis ganz bestimmt nicht erfüllt, lassen wir dabei mal außer Acht.

Aus § 626 Abs.1 BGB folgt, dass jede Vertragspartei das Arbeitsverhältnis außerordentlich und ohne Einhaltung einer Frist kündigen darf, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, der ein Festhalten am Vertrag unzumutbar macht ...

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