Mobbende Anwälte

Der Spiegel-Online wärmt ein uraltes Thema wieder auf: Fiese Arbeitgeberanwälte zermürben arme Betriebsräte (das war schon Thema bei „Maybrit und die Monster“). Ohne Namen zu nennen, heißt es da, die Zahl „einschlägig“ spezialisierter Anwälte habe zugenommen. Einschlägig ist nur, wer den Betriebsrat zermürbt, indem er ihn dauernd mit haltlosen Vorwürfen malträtiert, bis diese – gemobbt – aufgibt.

Dann bin ich wohl nicht „einschlägig“.

Komisch ist (ein bisschen jedenfalls) auch, dass ich noch nie um so etwas gebeten worden bin. Mit einer einzigen Ausnahme. Nach einer Besprechung hat der Arbeitgeber davon Abstand genommen.

Das alles, obwohl vor mir schon so mancher Arbeitgeber saß, der einen erheblichen Frust auf „seinen“ Betriebsrat schob. Komisch auch, dass die Zahl einschlägiger Beschlussverfahren nicht gerade explodiert. Spricht alles gegen die vielen „einschlägigen“ Anwälte, oder vielleicht dagegen, dass sie irgend einen Mandanten haben?

Macht aber nichts. Ein paar wenige Journalisten und Gewerkschaftsfunktionäre haben ein neues Geschäftsfeld ...

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