Kachelmann mit Klage gegen „Bild“-Zeitung erfolgreich – Oberlandesgericht Köln erteilt auch „bild.de“ einen Rüffel

Bis vor rund zwei Jahren war das Image des Wetter-Moderators Jörg Kachelmann ohne jeden Makel. Doch das sollte sich schlagartig ändern, als er im Frühjahr 2010 wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer Ex-Freundin unter Einsatz eines Messers angeklagt wurde. Den Tatvorwurf dementierte Kachelmann heftigst. Dennoch wurde der einst überaus erfolgreiche Wetter-Moderator und Liebling vieler Frauen von vielen Medien zu einer Art „Unperson“ degradiert. Was übrigens überaus ungerecht ist, denn schließlich stand (und steht) Aussage gegen Aussage.

Aber um Fairness und Objektivität ging es vielen Medien im Fall Kachelmann nicht unbedingt. Der Mann mit dem verschmitzten Lausbubenlächeln wurde in der Öffentlichkeit nicht zuletzt wegen seines bizarren Liebeslebens (parallele Beziehungen zu mehreren Frauen und jede einzelne belogen wie betrogen) vorverurteilt – und das lange, bevor es überhaupt zur Eröffnung des Prozesses um den eigentlichen Tatvorwurf (Vergewaltigung) im September 2010 kam. Eine Chronologie über den Fall Kachelmann, der letztendlich mangels Beweisen freigesprochen wurde, gibt es hier.

Als dann das Verfahren vor Gericht zugange war, berichteten Publikationen des Axel Springer-Verlags – konkret die „Bild“-Zeitung“ (Chefredakteur und Herausgeber: Kai Diekmann) sowie deren Onlineportal Bild.de – bis ins allerkleinste Detail. Auch, als Kachelmann Einzelheiten über den üblichen und einvernehmlichen Sexualverkehr zwischen ihm und seiner Ex-Freundin vor Gericht preisgab. Diese Berichterstattung brachte Kachelmann derart auf die Palme, dass er über seinen Anwalt Ralf Höcker die „Bild“-Zeitung und deren Online-Ableger verklagte. Mit Erfolg ...

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