Die “Partnerschaftsgesellschaft mbH” kommt: Gesetzesentwurf vorgestellt

Freiberufler, die sich gegen persönliche Haftung absichern möchten, den Weg in die GmbH aber (sei es wegen Gewerbesteuer oder aus Imagegründen) aber scheuen können – auch bisher schon – eine Partnerschaftsgesellschaft gründen. Im Unterschied zur normalen Sozietät (GbR) haften hier nur die tatsächlich im Mandat oder am Patienten tätigen Anwälte bzw. Ärzte. Zumindest in der Theorie. In der Praxis fällt eine trennscharfe Zuordnung der Akten zu nur einem einzelnen Partner oft schwer, so dass doch wieder ein Haftungsrisiko besteht. Noch wichtiger aber: Entsteht durch einen Berufsausübungsfehler einmal ein Schaden, der höher ist als die Haftpflichtsumme, muss der Freiberufler für den darüber hinausgehenden betrag doch wieder mit seinem Privatvermögen einstehen. In den letzten Jahren haben sich daher einige deutsche Kanzleien für die ausländische Limited Liability Partnership entschieden. Ähnlich dem Limited-Boom vor Einführung der Unternehmergesellschaft.

Dieser Entwicklung tritt der Gesetzgeber nun durch eine Reform der Oartnerschaftsgesetzes entgegen. Das Bundesministerium der Justiz stellte am 15. Februar 2012 eine Reform des Partnerschaftsgesellschaftsrechts vor (insbesondere des § 8 PartGG) ...

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