BSG: Ansprüche zwischen Gewaltopferversorgungsstellen und Krankenversicherungen

Ein Mann wirft ein paar Knallkörper in die Richtung eines anderen und kassiert dafür von diesem eine Reihe von Faustschlägen. Die hinterliessen behandlungsbedürftige Spuren und lösten damit Kosten der Heilbehandlung beim Knallkörper-Werfer aus. Die trägt üblicherweise zunächst dessen Krankenversicherung. Und kann dann u.U. als Schadensersatzanspruch geltend gemacht werden. Bei dem, der zugeschlagen hat, als Schädiger. Und ist von diesem – oder soweit vorhanden – von dessen Haftpflichtversicherung zu erstatten. Über die Höhe der Erstattung kann dabei Streit entstehen, beispielsweise auch über Mitverschulden, Umfang der zu erstattenden Leistungen usw. Aufwendungen der Krankenversicherung an ihren verletzten Versicherten einerseits und Ersatzleistung des Schädigers und seiner Haftpflichtversicherung andererseits sind der Höhe nach nicht immer 1:1 kongruent, da bleiben Teilbeträge schon mal offen. Das Ganze wird noch um eine Dimension komplizierter, wenn noch eine weitere Stelle in das Geschehen involviert wird, die Leistungen an den Versicherten oder an die Krankenkasse erbracht hat, die zum Ausgleich der Verletzungen und Kosten der Heilbehandlung des Verletzten vorgesehen sind ...

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