Betriebsrat verhindern durch Mobbing?

Soweit ich das aus seinen Blogbeiträgen ersehen kann, hat sich Kollege Reuter in Berlin ebenso bekennend auf die Arbeitgeberseite geschlagen, wie ich das auch bei der Arbeitnehmerseite handhabe. Das ist insoweit ja auch vollkommen in Ordnung und ich persönlich habe es eigentlich insgesamt lieber, wenn ich einen Kollegen auf der Gegenseite habe, von dem ich weiß, dass er da einen klaren aber auch ideologiefreien Standpunkt vertritt. In der Regel kommen da dann nämlich ganz vernünftige Ergebnisse raus.

Heute berichtet Kollege Reuter von einem Phänomen, das tatsächlich gerne mal Thema in TV-Magazinen oder Talkshows ist, nämlich das der Anwälte, die gezielt Betriebsräte aus ihrem Amt mobben (siehe hier: http://www.reuter-arbeitsrecht.de/alltag-im-arbeitsrecht/mobbende-anwalte.html ).

Kollege Reuter stellt hier in Frage, inwieweit es sich dabei wirklich um ein immer wieder vorkommendes, geschweige denn wachsendes gesellschaftliches Problem handelt. Ich selber kann das nicht abschließend beurteilen, da mir dazu keine Zahlen vorliegen. Fakt ist: es kommt vor und es gibt auch Kollegen, wie den bereits benannten Rechtsanwalt Naujoks, der halbwegs in diese Richtung Werbung macht. Da, wo es gelingen sollte, BR-Mitglieder derart zu mobben, dass sie das Handtuch werfen, kann man sich auch mal fragen, wie es eigentlich um die Kampfkraft der begleitenden Anwälte und Gewerkschaftssekretäre bestellt ist. Bei derartigen Machenschaften gibt es ja durchaus genug Feuerkraft die man in die Gegenrichtung absetzen kann.

Ich persönlich hatte derartiges in meiner BR-Vertretung jedenfalls noch nicht und ob Herr Naujoks meint, mit Blick auf die eigene Mandantenakquise den richtigen Ton und Auftritt gefunden zu haben, muss er für sich selber beurteilen. Wenn es sich für ihn insgesamt rechnet, so sei ihm dies gegönnt – im Übrigen schließe ich mich der Reuterschen Einschätzung zu Naujoks Internetauftritt an ...

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