Zschäpes Katzenjammer: Chance für das BKA!

Ihre Familie sei tot, soll Beate Zschäpe kurz nach ihrer Festnahme der Polizei gesagt haben – und sie meinte damit wohl die beiden Toten, Uwe Mundlos und Uwe Bönhardt. Neben ihrer Großmutter sollen es ihre einzigen wirklichen Bezugspersonen sein. Und dann gibt es da noch zwei Katzen, die der mutmasslichen Terroristin offenbar sehr wichtig sind und um die nun eine schildbürgerhafte Diskussion entstanden ist. Es geht um den Unterhalt für die Katzen – und eine Forderung des Tierheims an das Bundeskriminalamt.

Beate Zschäpe hatte vor dem Brand ihrer Wohnung (den sie wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst gelegt hat) die Katzen in der Nachbarschaft abgegeben – um sie in Sicherheit zu bringen und um sie auf der Flucht nicht mitnehmen zu müssen, wie die Ermittler vermuten. Inzwischen sind die Katzen im Tierheim und die Frage ist, wer dafür bezahlen muss. In der ersten Woche (04. November bis 11. November 2011) hatte die sächsische Polizei die Kosten übernommen. Dann ging das Verfahren an die Bundesanwaltschaft – und die sächsische Polizei sah sich aus dem Schneider. Doch das Bundeskrminalamt will nun auch nicht für die Katzen bezahlen, beklagt das Tierheim gegenüber dem MDR.

Eine reichlich absurde Diskussion.

Doch lässt man sich auf sie ein, wird man wohl zu dem Ergebnis kommen müssen, dass die Ermittlungsbehörden die Katzenpension zahlen müssen. Aus zwei Gründen:

Erstens (auch wenn das vielen Menschen nicht passen wird) muss Frau Zschäpe bis auf weiteres wie jeder andere Beschuldigte zunächst als unschuldig gelten, bis sie ggf. verurteilt wird ...

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