Auch Schwarzfahrt schützt nicht vor Einstellung

Es erscheint ein Ratsuchender, dem ein Strafbefehl zugestellt wurde: Er wäre mit einem nicht pflichtversicherten Krad gefahren, ohne außerdem noch die hierfür erforderliche Fahrerlaubnis zu besitzen. Anwohner hätten sich wiederholt über den Krach eines durch den Ort rasenden Motorrades beschwert, was insoweit Polizeibeamte auf den Plan rief, die jemanden auf einer Crossmaschine fahrend ohne Kennzeichen feststellten, selbigen verfolgten und dann vor irgendeiner Garage nur den Mandanten antrafen mit besagtem Krad, dessen Motor noch betriebswarm war.

Dabei hatte man sich allerdings mit der Feststellung begnügt, dass kein anderer in Frage kommender Fahrer in der Nähe sei und ferner darüber hinaus noch ermittelt, dass dem Mandanten das Krad auch gehöre. Bei dieser Ausgangslage eigentlich recht geringe Erfolgsaussichten, dem Mandanten die Einziehung des Krades, die Verhängung von sechs Punkten und die Bestätigung des Strafbefehls in der mündlichen Verhandlung wegen Schwarzfahrens und Fahrens ohne Pflichtversicherungsschutz zu ersparen.

Dies hätte für den Mandanten – der bereits 17 Punkte mitbrachte – dann zwingend den Entzug der Fahrerlaubnis spätestens durch die Verwaltungsbehörde bedeutet ...

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