Rezension Zivilrecht: Zwangsvollstreckungsrecht

Heussen / Damm,Zwangsvollstreckungsrecht für Anfänger, 10. Auflage, C.H. Beck 2011 Von RiAG Dr.Benjamin Krenberger, Landstuhl DerTitel „Zwangsvollstreckung für Anfänger“ verblüfft den Leser auf den erstenBlick mit einem soliden Umfang von über 300 Seiten. Da mag man sich zunächstfragen, welcher Anfänger sich so eine Stoffmenge antut, anstatt ein dünnesSkript zu lesen. Aber schon nach einigen Seiten Lektüre wird klar, warum dieAutoren die Darstellung so breit angelegt haben: es ist eine echte undumfassende Einführung nicht nur für Studenten, sondern auch für Auszubildendesowie Berufsanfänger im Rechtsbereich. Das sorgt natürlich manchmal für eineleicht andere Sprache als man es aus herkömmlichen Lehrbüchern gewohnt ist,zeigt aber dafür an manchen Stellen praktische Zusammenhänge in eingängigerWeise auf, die in Studium oder Vorbereitungsdienst sonst verborgen bleiben würden.Hinzu kommen Hinweise zum taktischen und praktischen Vorgehen bei derVollstreckung, die tief in die Materie einführen, ohne klausurrelevant zu sein.Gleiches gilt für einige Formulierungsvorschläge, Anträge, Checklisten oderBerechnungen, aber auch vorhandenen Beschreibungen zum Zusammenspiel der an derVollstreckung beteiligten Personen. Dies verschafft aber gerade dem Leser inAusbildung einen umfassenden Überblick über eine höchst praktische Materie,sodass schon aus diesem Grund das Werk lesenswert ist, jedenfalls alsKomplementärliteratur. Miteiner Einleitung zu den Grundideen der Vollstreckungspraxis wird der Lesergleich auf das Ansinnen des Lehrbuchs eingestimmt und kann die Folgekapitelbesser einschätzen und rezipieren. Dabei stört es nicht, dass viele Kapitelsehr kompakt ausgestaltet sind, denn es geht ja tatsächlich um einen Einstiegin die Materie und nicht um ein Buch zur konkreten Examensvorbereitung ...Zum vollständigen Artikel


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