Hitlerfotografien – Die Bilder des Bösen und der Schutz des Urhebers

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs besitzt die US-amerikanische National Archives and Records Administration etwa 2,5 Millionen Aufnahmen von Hitlers Leibfotografen Heinrich Hoffmann aus der NS-Zeit und die Bilderrechte dazu. Nach 2028 sollen die Urheberrechte erlöschen. In seiner über 20 Jahre lang dauernden Tätigkeit als Leibfotograf Adolf Hitlers hat Heinrich Hoffmann fast 2,5 Millionen Bilder geschossen, die das politische Leben des Führers seit den 20er Jahren bis hin zu den letzten Bildern von der zerbombten Reichskanzlei dokumentieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das gesamte Vermögen von NS-Verbrechern durch die Siegermächte konfisziert. Somit befinden sich auch die erwähnten Aufnahmen bei der US-amerikanischen National Archives and Records Administration. Zu diesem Vermögen zählen auch Bilderrechte – die Behörde hält laut der Online-Ausgabe der Legal Tribune auch die Rechte an dem Löwenanteil des Fotoarchivs von Heinrich Hoffmann – noch. Der Hausfotograf des Diktators ist 1957 verstorben.

Laut dem Rechtsmagazin versucht die Bayerische Staatsbibliothek seit 1993, ein eigenes Archiv von Hitler-Bildern aufzubauen ...

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