Doping: Radsportler Jan Ulrich vom Internationalen Sportsgerichtshof CAS für schuldig befunden

Prozess um Jan Ulrichs Verwicklung in Doping-Affäre

Die Debatte war seit ihres Aufkommens bis heute im Gange: Was haben die Radsportprofis mit Doping am Hut? Wie viel hat speziell der in diesem Bereich äußerst populäre Jan Ulrich damit zu tun? Der Verdacht gegen ihn bestand schon seit ungefähr sechs Jahren. Der konkrete Verdacht entstand am 30. Juni 2006, als sein Radsportteam (T-Mobile) ihn suspendierte. Immer noch offen war aber bislang die Frage: Ist er schuldig oder nicht? Hat er von dem spanischen Arzt Dr. Eufemiano Fuentes leistungssteigernde Mittel bezogen oder nicht?

Für die deutschen und internationalen Radsportfans ist das eine entscheidende Frage – gewann er 1997 die Tour de France und hatte daher eine Vorbildfunktion inne. Unter Dopingverdacht stehend stellen sich seine Erfolge allerdings in einem ganz anderen Licht dar – zumindest was die Zeit angeht, für die er unter Verdacht stand.

CAS: Zweijahres-Sperre für Jan Ulrich und Nicht-Wertung seiner Erfolge seit 1. Mai 2005

Der Internationale Gerichtshof CAS (Court for Arbitration for Sport) sprach Jan Ulrich für schuldig. Gegen Artikel 15.2 der Anti-Doping-Regeln hat er laut CAS verstoßen.

Seine Ergebnisse und Erfolge vom 1 ...

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