Extrem dumm gelaufen

Zu Beginn ihrer Ehe im Jahr 1995 hatten die Beteiligten Gütertrennung vereinbart. Zum Versorgungsausgleich äußerte sich der entsprechende Ehevertrag nicht.

Im Jahr 2004 wurde eine bereits vorehelich abgeschlossene Kapitallebensversicherung der Ehefrau fällig und sie erhielt 150.000 € ausgezahlt.

Und was machte sie mit dem Geld?

Sie zahlte die 150.000 € in eine private Rentenversicherung ein.

Dann Trennung und Scheidung (Ehezeitende 28.02.2010).

Die Rentenversicherung der Frau wurde im Versorgungsausgleich von AG und OLG vollständig einbezogen. Die Rechtsbeschwerde zum BGH war erfolglos.

Im Versorgungsausgleich sind die in der Ehezeit erworbenen Anteile von Anrechten (Ehezeitanteile) jeweils zur Hälfte zwischen den geschiedenen Ehegatten zu teilen (§ 1 Abs. 1 VersAusglG). Gemäß § 2 Abs. 2 Nr ...

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