Entfernungspauschale – offensichtlich verkehrsgünstiger muss nicht die nicht kürzeste Strecke sein

In zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof dazu Stellung genommen, wann die Entfernungspauschale für einen längeren als den kürzesten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Anspruch genommen werden kann.

Grundsätzlich kann die Entfernungspauschale nur für die kürzeste Entfernung beansprucht werden. Etwas anderes gilt aber, wenn eine andere Verbindung “offensichtlich verkehrsgünstiger” ist und vom Arbeitnehmer regelmäßig benutzt wird. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass eine Mindestzeitersparnis von 20 Minuten hierfür nicht stets erforderlich ist.

Erstinstanzlich hatten die Finanzgerichte in den angefochtenen Entscheidungen anders entschieden ...

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