Jury in texanischer Kleinstadt entscheidet über Zukunft des Internet

Joe Mullen berichtet auf Wired.com über einen Prozess in einer texanischen Kleinstadt, die die Welt des Internets hätte für immer verändern können. Er nannte den Prozess den "Muttertroll aller Patentprozesse" . Dies war geschehen: Der Biologe Michael Doyle aus Chicago reichte 1994 ein Patent in den USA ein, dass nach seiner Ansicht die Grundlage des interaktiven Internet darstellen soll. Er behauptete, seine Erfindung habe bereits damals Usern erlaubt, mit Bilder in einem Browser zu interagieren. So machte er geltend, ein Video online anzuschauen, Suchvorschläge durch Pop-Ups oder bereits die einfache Rotation eines Bildes im Browser (zum Beispiel beim Kauf eines T-shirts), seien alles Abwandlungen seines Patentes. Er wollte daher jetzt Geld sehen - und das vom gesamten Internet. Vor einem Gericht in Texas reichte er daher nun Klage wegen Patenverletzung ein, vorrangig gegen acht grosse Unternehmen wie Google, Yahoo und Amazon. Diese wollten den Prozess in Californien verhandeln, was der Richter in Texas aber ablehnte. Sollten diese Klagen standhalten, waren weitere Klagen geplant. Nun musste eine Jury zunächst entscheiden, ob die Patente gültig sind oder nicht ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK