Schuldenbereinigungsplan : Zustimmungsersetzung durch das Gericht

In vielen Fällen scheitert ein Schuldenbereinigungsplan daran, dass einzelne Gläubiger die Zustimmung verweigern. Die fehlende Zustimmung kann aber unter bestimmten Voraussetzungen durch das Gericht ersetzt werden.

Oft sind es die Gläubiger mit den kleinsten Forderungen, die Sand in das Getriebe streuen und eine Gesamtlösung verhindern. Diese Gläubiger mit einer höheren Quote als die übrigen Gläubiger zu befriedigen kann die Zustimmung der übrigen Gläubiger kosten.

In unserem Fall hatten wir bei einer Gesamtverschuldung in einer Größenordnung von 30.000,00 EUR eine Einmalzahlung von 2.000,00 EUR vorgeschlagen. Nur ein Telefondienstleister mit einer Forderung von knapp 600,00 EUR stellte sich quer und verhinderte damit den Vergleich. Auch mehrere Anrufe bei dem Telefonanbieter brachten keinen Erfolg.

Schliesslich haben wir für unseren Mandanten ein Zustimmungsersetzungsverfahren beantragt ...

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