Auch bei Vorkenntnis ist für den Makler nicht Hopfen und Malz verloren!

Häufig wendet der in Anspruch genommen Maklerkunde ein, ihm sei das nachgewiesene Objekt bereits vorher bekannt geworden. Doch dieser "Vorkenntniseinwand" hilft nicht immer weiter: Die Leistung des Maklers muss mindesten mitursächlich für den Abschluss eines Kaufvertrages sein. Die Kausalität entfällt, wenn der potentielle Erwerber Vorkenntis von dem Objekt hatte (Roth, in: Münchener Kommentar zum BGB, 5. Auflage 2009, § 662 Rdnr. 105,179 m.w.N.). In diesem Fall obliegt es dem Makler darzutun und zu beweisen, dass seine Leistung gleichwohl für den späteren Vertragsschluss mitursächlich geworden ist (aaO, Rdnr. 190). Erforderlich ist in diesem Fall eine für den Erwerb wesentliche Maklerleistung, durch welche der Interessent den Anstoß bekaommen hat, sich konkret um das betreffende Objekt zu bemühen ...Zum vollständigen Artikel


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