Niederlage für Apple im Streit mit Samsung – iPad-Rivale „Galaxy Tab 10.1N“ darf laut Gerichtsurteil weiterhin verkauft werden

„Prozesskrieg“ – das ist eigentlich ein unschönes Wort. Aber diese Vokabel beschreibt treffend das Miteinander der beiden Computerhersteller Apple und Samsung, die im milliardenschweren Markt für Tablet-PCs erbittert um die Vorherrschaft ringen und sich dabei gegenseitig mit Klagen den Kampf ansagen. Nachdem zuletzt der US-Konzern Apple vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf einen Teilsieg davon getragen hat – davon war auch in diesem Blog die Rede – kann nun Samsung mit Sitz in Südkorea einen juristischen Erfolg verbuchen: Nach einem Urteil des Landgerichts Düsseldorf darf Samsung den iPad-Rivalen „Galaxy Tab 10.1N“ weiterhin verkaufen (Az.: 14 c O 292/11).

Die 14c. Zivilkammer des Gerichts unter der Vorsitzenden Richterin Johanna Brückner-Hofmann lehnte einen Eilantrag ab, mit dem Apple den Vertrieb von Galaxy Tab 10.1N in Europa untersagen wollte. Gegenüber dem Design des Vorgängermodels 10.1 habe Samsung sichtbare Veränderungen vorgenommen und unterscheide sich dadurch ausreichend von Apples iPad – auch wenn es sich an dessen Gestaltung orientiere, hieß es.

Somit also haben die Verbraucher weiter die (Qual der) Wahl zwischen dem iPad von Apple und der Konkurrenzausgabe von Samsung – nicht zuletzt aus Wettbewerbsgründen eine kluge Entscheidung der Richter!

Dass deren Urteil so ausfallen würde, kam für Prozessbeobachter alles andere als überraschend ...

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