MHF Zweite Academy Film GmbH & Co.KG (MHF II): Verjährung und endgültiger Abspann

Verjährung ist trotz des neuen Jahres nach wie vor ein Thema. Für Anleger, die jetzt aktiv werden, kann sich der Filmflop noch in einen Erfolgsfilm verwandeln. Das neue Jahr ist da und noch immer kommen die Anleger der Academy Filmfonds nicht zur Ruhe. Anleger, die zu den Fonds MHF Erste Academy Film GmbH & Co. KG (MHF I) und MHF Zweite Academy Film GmbH & Co. GK (MHF II) überwiegend von Mitarbeitern der Commerzbank AG beraten wurden, haben erneut Post bekommen. Zunächst sah alles nach einem positiven Verlauf aus. Am Ende der Laufzeit der Fonds erhielten die Anleger über 90 % der Einlage über die Schlusszahlung der Commerzbank. Zusammen mit den Verlustzuweisungen zu Beginn ergab dies für die Anleger durchaus ein erfreuliches Ergebnis. Allerdings wies die jeweilige Beteiligungsgesellschaft schon seit längerem daraufhin, dass die Betriebsprüfung u.a. die mit der Commerzbank abgeschlossenen Schuldübernahmeverträge als abstrakte Schuldanerkenntnisse qualifiziert. Sollte sich diese Auffassung bestätigen, sei von einem vollständigen Entfallen der Verlustzuweisungen aus den jeweiligen Anfangsjahren 2001 bzw. 2002 zu rechnen. Nun ist teilweise Gewissheit eingetreten. Anleger haben in den letzten Tagen geänderte Steuerbescheide erhalten. Die Nachzahlungen belaufen sich deswegen auf erhebliche Summen, da die Beträge mit 6 % p.a. zu verzinsen sind. Unter dem Strich verbleibt den Anlegern also wenig: Kürzt man die Schlusszahlung um die steuerlichen Verluste, erreicht man bei weitem nicht das Ergebnis, was den meisten Anlegern in der Beratung versprochen wurde. Stellungnahme der Kanzlei Göddecke Wie viele der Filmfonds mit zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen (sog. Defeasance-Struktur) standen auch die MHF-Fonds im Fokus der Finanzverwaltung ...Zum vollständigen Artikel

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