Himmel oder Hölle: Arbeiten in der “Cloud”

Irgendwann wird keiner mehr da sein. Dann sind die Arbeitskräfte entweder weg (Demografie!) oder sie sind unsichtbar. Letzteres könnte wiederum bedeuten, dass sie gerade in der “Cloud” arbeiten, sich also in oder auf einer Wolke befinden. Das Schicksal, das bislang nur gemeine Software ereilte, könnte schon bald auf Arbeitnehmer aus Fleisch und Blut übergreifen. “Cloud Computing” ist mittlerweile ein gängiger Begriff: Daten, die in Betrieben anfallen, werden auf virtuellen Servern irgendwo im Internet gespeichert. Das spart Geld und macht einiges datenschutzrechtliches Bauchweh. Deshalb werden dazu Schulungen für Betriebsräte angeboten. Dass Daten virtuell ausgelagert werden, kann man sich vorstellen. Aber bald ganze Arbeitnehmer?

Was Spiegel Online als “revolutionäres Arbeitsmodell” bezeichnet, scheint die nächste Stufe in der Hölle der Arbeitsorganisation zu sein: Die Firma IBM überlegt offenbar, ihre Arbeitsstrukturen radikal zu verändern. So soll es in Zukunft nur noch eine sehr kleine Kernbelegschaft geben, der Traum eines fast jeden Arbeitgebers ...

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