Vorsteuerabzug bei Installation einer Photovoltaikanlage

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In welchem Umfang kann man, wenn man ein Nebengebäude mit einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf dem Dach errichtet, den Umsatzsteueranteil der Kosten als Vorsteuer abziehen? Der Bundesfinanzhof (BFH) hat dazu mehrere neue Entscheidungen gefälllt:

Im ersten Fall hatte der Eigentümer eines Grundstücks an sein privat genutztes Haus einen Carport angebaut, der zum Unterstellen des privaten Pkw verwendet wird. Auf der Dachfläche des Carports installierte er eine PV-Anlage, mit der er Strom erzeugt und an einen Energieversorger veräußert.

Nach der Entscheidung des BFH darf der Eigentümer den Carport insgesamt seinem Unternehmen zuordnen. Die Folge: die gesamten auf die Errichtung des Carports und der PV-Anlage entfallenden Vorsteuern kann er abziehen. Voraussetzung ist, dass die unternehmerische Nutzung des gesamten Carports mindestens 10 Prozent beträgt. Dies wird anhand eines Umsatzschlüssels ermittelt, bei dem ein fiktiver Vermietungsumsatz für den nichtunternehmerisch genutzten inneren Teil des Carports einem fiktiven Umsatz für die Vermietung der Dachfläche an einen Dritten zum Betrieb einer PV-Anlage gegenübergestellt wird. Die private Verwendung des Carports unterliegt als unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzsteuer ...

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