Katastrophen im Anwaltsleben

Wenn Mandanten wüssten, was wir in ihren Diensten so alles machen, würden Sie uns vielleicht wieder ehrlich bewundern. Wenn Junganwälte wüssten, was so auf sie wartet, wären sie oft keine Junganwälte. Sie würden das Weite suchen. Aber wie man weiß, bleibt der Frosch bei steigender Wassertemperatur…Sie kennen das Bild.

Der Markentiger fährt für seinen Mandanten an einem Tag 500 km in den Spreewald zum Amtsgericht (!) Lübben. Was ein Anwalt ist, der lässt sich von Bandscheibe, geliertem Diesel und Schneetreiben ebenso wenig beeindrucken wie von idiotischen Navigationsanweisungen. Man kann den Schmerz spüren, vor allem, wenn der Kollege in Lübben sich dann mal entschließt, heute keinen Antrag zu stellen. Man nimmt es hin. Der Diesel ist bei uns nur in einem der zwei Diesel geliert. Alle anderen Autos sind Benziner. Kommentar in der Werkstatt „sollte eigentlich nicht sein“. Ich kenne jemanden, dessen absoluter Lieblingskommentar das ist.

Im Warmen bleiben durfte Liz Collet, die den meisten als brillant bloggende Kollegen bekannt ist, der WordPress aber mit einem Update das Theme zerschossen hat. Ich bin nur froh, dass mein Administrator (ja. Ich bediene mich fremder Hilfe. Ich werde sonst irre, wenn einer die XMRDL-Datei anfordern will oder so ähnlich) etwas updatefaul ist.

Mein aufrichtiges Mitgefühl. Technik, die nicht funktioniert, habe ich auch reichlich zu bieten, ebenso wie den alltäglichen Reisewahn ...

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