FATCA und Datenschutz – zwei Fliegen mit einer Klappe.

Der US-amerikanische Hiring Incentives to Restore Employment (HIRE) Act (Publ.L. 111-147, 124 Stat. 71, in Kraft getreten am 18. März 2010) enthält u.a. datenschutzrechtlich relevante Vorschriften zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung bei Auslandskonten und Auslandsinvestitionen, die sog. Foreign Account Tax Compliance-Vorschriften, kurz: FATCA-Vorschriften. Die FATCA-Vorschriften verpflichten alle Finanzinstitute außerhalb der Vereinigten Staaten (Foreign Financial Institutions, FFIs) – bei Meidung einer 30%igen Quellensteuer auf bestimmte Erträge aus US-Quellen – mit der US-amerikanischen Bundessteuerbehörde (Internal Revenue Service, IRS) einen öffentlich-rechtlichen Standardvertrag (FFI Agreement) abzuschließen, der das Finanzinstitut u.a. zur Übermittlung bestimmter Kundendaten an den IRS verpflichtet. Diese Übermittlungspflicht und die datenschutzrechtliche Zulässigkeit potentieller Übermittlungsmodelle werden seit Monaten von den Fachverantwortlichen der Banken, des Asset Managements und der Versicherungen – auch mit den Aufsichtsbehörden – lebhaft diskutiert ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK