VG Aachen gut im Rennen ?

……………..bei den Verfahrenslaufzeiten ?

Zumindest ist es nach seiner Pressemitteilung dieser Auffassung, in der es heisst:

„Das Verwaltungsgericht Aachen ist auch im vergangenen Jahr mit durchschnittlichen Verfahrenslaufzeiten von gut 10 Monaten dem Anspruch der Rechtsschutzsuchenden auf effektiven Rechtsschutz in kurzer Zeit gerecht geworden.

Die Verfahrenslaufzeit bei den Klageverfahren betrug durchschnittlich 10,2 Monate. Für die gerichtlichen Eilverfahren benötigten die Richterinnen und Richter des Verwaltungsgerichts im Durchschnitt gerade einmal 2,4 Monate.“

Was aber sagt so eine Bilanz real aus? Schon „schnell“ ist ja immer relativ. Wer nur einen Kuchen zu backen hat ist vielleicht in einer Stunde damit fertig. Und je nachdem wie doll und kompliziert und originell und damit anspruchsvoll der ist, mag das schnell sein. Wenn bei Nachbarsbäckerei in einer Stunde und auch nur ein Bäcker aber in der Zeit 3 vergleichbar aufwendige Kuchen bäckt, ….. versaut das dem ersteren den Glanz der Erfolgsbilanz. Ebenso natürlich, wenn der hübsche Kuchen des ersten eher fertisch ist, aber 10 Minuten später beim Verkosten auf seine Standfestigkeit und Haltbarkeit zusammenfällt wie manches erstinstazliche oder vorinstanzliche Urteil bei der bundesgerichtlichen oder bundesverfassungsrechtlichen Prüfung. [Ich sage hier nur sehr leise "Kyrill" - Sie wissen dann schon.... oder ? Und davon ist auch der Verwaltungsrechtsweg nicht frei..... ]

Dazu gibt es im Wesentlichen nur 3 Dinge zu sagen:

Nicht so ganz unwichtiger ist, ob auch Verfahrensbeteiligte das schnell und vor allem schnell genug finden, um noch und dann, wenn es darauf ankommt, was vom Ausgang des Verfahrens zu haben, rechtzeitig. Wichtig ist für die beteiligten aber auch danach immer, was am Ende rauskommt. Am besten schon in der ersten Instanz ...Zum vollständigen Artikel

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