Strafbarkeit der Fans bei Zwischenfällen im Stadion

Immer wieder kommt es zu empfindlichen Strafen der Bundesligisten durch Ausschreitungen der sogenannten “Fans”, sei es das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, fliegenden Gegenstände oder anderweitigen Zwischenfällen. Hannover 96 macht es nun vor: Die Schadensverursacher sollen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Frage ist, geht das überhaupt?

Ein Standardurteil zu solchen Fällen fällte das Landgericht Düsselsdorf (Aktenzeichen 22 O 20/11) In dem Urteil verklagte Fortuna Düsseldorf einen Fan auf Schadensersatz in Höhe von 8.750 Euro, weil dieser während des Auswärtsspiels der Fortuna beim SC Paderborn 07 aus dem Düsseldorfer Fanblock heraus drei bis vier Knallkörper auf das Spielfeld geworfen haben soll. Die Fortuna war nach diesem Spiel wegen der Randale ihrer Anhänger vom Sportgericht des Deutschen Fußballbundes zu einer Gesamtstrafe von 35.000 Euro bestraft worden.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass jeder Besucher eines Fußballstadions durch den Erwerb einer Eintrittskarte mit dem Veranstalter, also dem Stadionbetreiber oder dem jeweiligen Heimverein, einen Vertrag abschließt. Dies ergibt sich aus der gängigen Rechtsprechung des Oberlandesgerichtes in Rostock ...

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  • Hannover bittet wieder zur Kasse

    kicker.de - 4 Leser - Fehltritte der eigenen Fans in der Europa League sind Hannover 96 teuer zu stehen gekommen. Wegen dem Abbrennen von Pyrotechnik sowie weiterer Verfehlungen wurden die Niedersachsen von der UEFA zu einer Geldstrafe von insgesamt 45.000 Euro verdonnert. Die 96er wollen sich das Geld von den Schadensverursachern allerdings wiederholen.

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