Frau auf Bahnsteig ausgerutscht – Deutsche Bahn AG laut BGH verantwortlich

Der Winter birgt seine Tücken: Kälte, Schnee, Glatteis. Was dem einen eine Freude ist, ist des Anderen Leid. Auch Bahnreisende und die Deutsche Bahn Fernverkehr AG selbst müssen sich damit auseinandersetzen. Doch was genau muss die DB unternehmen, damit Bahnnutzer sicher von A nach B kommen?

Auf Bahngleis ausgerutscht – Geschädigte erhebt Schadensersatz- und Schmerzensgeldklage

Eine Frau wollte eine ICE-Fernreise unternehmen, begab sich mit ihrem Ticket zum Zug, rutschte aber auf dem Bahnsteig aus. Wer ist in diesem Fall verantwortlich diesen zu räumen und mit Salz zu versehen, damit Fahrgäste nicht hinfallen? Durchaus ist auch die Gefahr gegeben, nicht nur hinzufallen, sondern auch auf die Gleise zu rutschen oder Ähnliches. Eigentümer des Bahnhofs, auf dem die Klägerin ausrutschte ist die DB Station & Service AG, die der DB Services GmbH den Auftrag erteilt hatte, für den Winterdienst zu sorgen. Die GmbH wiederum gab an, sie hätten den Dienst einem Streithelfer übertragen. Da die Klägerin trotzdem zu Schaden kam, obwohl die Schnee- und Eisräumung eigentlich geregelt war, ging sie gerichtlich vor und forderte Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Entscheidung der Vorinstanzen

Es stellte sich die Frage, ob die Deutsche Bahn Fernverkehr AG, die DB Station & Service AG oder die DB Services GmbH anzuklagen ist. Gegen wen sollte sich das Verfahren richten? Vor dem Landgericht wandte sich die Klägerin gegen die DB Station & Service AG ...

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