BVG-Mitarbeiter soll Fahrscheine gefälscht haben: Verdachtskündigung gerechtfertigt

Stehen Arbeitnehmer von Verkehrsbetrieben in dringendem Verdacht, Fahrscheine zu fälschen, können sie fristlos entlassen werden. Dies hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in einem am Mittwoch, 08.02.2012, verkündeten Urteil entschieden und damit die Verdachtskündigung eines Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bestätigt (AZ: 24 Sa 1800/11).

Im konkreten Fall hatten zwei Kundinnen der BVG innerhalb kurzer Zeit mehrere gefälschte Jahres- und Tageskarten zur Erstattung eingereicht. Der Verdacht für die Fälschung fiel schnell auf einen BVG-Beschäftigten. Dieser war mit den Kundinnen verwandt und hatte Zugang zu Blanko-Fahrschein-Rollen sowie zu einem Schulungsraum, in dem die Herstellung von Fahrscheinen trainiert wurde.

Für die BVG hat dies zur fristlosen Kündigung gereicht. Der Beschäftigte verwies darauf, dass sein Arbeitgeber nicht bewiesen habe, dass er tatsächlich die Fahrscheine gefälscht hat ...

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