Rezension Zivilrecht: GKG

Meyer, GKG /FamGKG, 13. Auflage, De Gruyter 2012 Von RiAG Dr.Benjamin Krenberger, Landstuhl DerKommentar von Meyer zu denGerichtskosten gehört neben dem Hartmannzu den Standardwerken bei Gericht. Auf fast 900 Seiten werden das GKG und dasFamGKG ausführlich erläutert, hinzu kommen zahlreiche Anhänge, sowohl innerhalbder Kommentierung, aber auch im Anschluss daran in Form von zahlreichenGesetzen in Auszügen und den Gebührentabellen zum GKG bzw. FamGKG. BeimStreitwert findet der Leser z.B. direkt die Kommentierung zugehöriger Gesetze,so der §§ 3-9 ZPO, aber auch ausgewählter Normen der InsO, des UWG oder desGWB. DieGestaltung des Kommentars ist recht konservativ bei kleinem Schriftbild und istinsgesamt kein Aushängeschild des Werks. Hervorhebungen durch Fettdruck sindvorhanden, aber unauffällig. Randnummern und echte Fußnoten erleichtern zwar dieOrientierung. Bisweilen könnte die Untergliederung der Fließtexte aber pragmatischerund deutlicher sein. Typische Elemente moderner Kommentare, etwa Schaubilder,Hilfsmittel (Tenorierungen, Anträge oder Muster) oder tabellarische Einschübesind - abgesehen von der anschaulichen Zusammenstellung zurSozialgerichtsbarkeit (S. 369 ff.) oder vereinzelten Beispielen (S. 215) -nicht vorhanden. Im Gegenteil spart man sich selbst bei Zusammenfassungen einesinnvolle graphische Aufmachung (S. 239). Eingroßer Vorteil dieses Kommentars ist - neben der Detailliertheit derAusführungen - die zusammenhängende und prägnante Darstellung der einzelnenThemen. Dem Leser werden allgemeine und besondere Informationen zum einzelnenParagraphen, aber auch übergreifende Aspekte wie das Verhältnis zu anderenVorschriften oder Besonderheiten im Haupt- bzw. im Rechtsbehelfsverfahren präsentiert ...Zum vollständigen Artikel


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