OLG Schleswig: auch die unkommentierte Vorlage eines Kontoauszuges kann eine formell richtige Auskunft darstellen

Das OLG Schleswig hat die Rechtsprechung zur Auskunftserteilung (hier Zugewinnausgleich) erheblich erweitert (12 UF 224/11, Entscheidung vom 30.1.2012). In §260 BGB ist klargestellt, dass eine Auskunft durch Vorlage eines Verzeichnisses zu erstellen ist. Die Rechtsprechung hat bisher schon gebilligt, dass bei Wahrung der Übersichtlichkeit auch noch die Vorlage mehrerer sich ergänzender Verzeichnisse zulässig ist. Zu trennen ist der Auskunftsanspruch aber grundsätzlich vom Anspruch auf Vorlage von Belegen. Wenn also eine Auskunft erteilt wurde, verlangt man die dazugehörigen Belege. Jetzt lässt das OLG eine Vermischung dieser unterschiedlichen Ansprüche zu ...

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