Mobbing im Arbeitsverhältnis

Mobbing ist kein Randphänomen der Arbeitswelt. Die Mobbingquote liegt in Deutschland im Mittelfeld der europäischen Staaten.

Ein besonders hohes Mobbingrisiko tragen Beschäftigte in sozialen Berufen, wie Sozialarbeiter, Erzieher und Altenpfleger gefolgt von Verkaufspersonal. In etwas mehr als der Hälfte der Fälle mobben ausschließlich Vorgesetzte oder sind daran beteiligt. Frauen haben im Vergleich zu Männern ein höheres Mobbingrisiko.

Mobbing hat negative Auswirkungen auf das Arbeits- und Leistungsverhalten, was sich in Demotivation, Misstrauen, Nervosität, Verunsicherung und sozialem Rückzug äußert. Krankheitsausfälle, Arbeitsplatzwechsel im Betrieb, Kündigung sowie Erwerbsunfähigkeit können die Folgen sein.

Doch nicht jeder der sich gemobbt fühlt kann sich auf Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche berufen.

Wie das LAG Hamm in einem aktuellen Urteil vom 19.1.2012 Az 11 Sa 722/10 bestätigte setzt Mobbing im rechtlichen Sinne voraus, dass die beanstandeten Handlungen die Grenzen sozial und rechtsadäquaten Verhaltens in üblichen Konfliktsituationen überschreiten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK