Das Recht ist ein Bastard

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Heute vor genau 200 Jahren wurde Charles Dickens in Portsmouth geboren. Es gibt so viele Anlässe, an ihn zu erinnern – der Freude wegen, die seine Bücher Generationen beschert haben, aber auch der Bescheidenheit und Traurigkeit wegen, mit denen sie oft zu tun haben – dass wir einfach nur in die Reihe der Gratulanten treten und nicht etwa einen neuen Grund dazu erfinden müssen. Dass es mit zunehmendem Alter schwerer fällt, einige der bekanntesten Dickens-Geschichten als Abenteuerschilderung zu begreifen, weil Tragik und Verzweiflung sich in den Vordergrund drängen, spricht für den Autor, nicht gegen ihn.

Dickens war kein Freund von Juristen, das weiß man (Bleak House, 1852/1853, ist ein bestechendes Beispiel dafür). Auch der Satz „The Law is a bastard“ ist von ihm und er hat ihn Magwitch in den Mund gelegt. Der spricht ihn in Great Expectations (1860/1861), kurz vor seinem tragischen Tod, der ihn seinerseits vor der Schande einer ungerechten Exekution bewahrt ...

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