Rechtsweg für Entschädigungsklagen

Der Kläger begehrt eine Entschädigung nach § 15 AGG, weil er wegen seines Geschlechts diskriminiert worden sei (§§ 7, 1 AGG). Auf eine Stellenanzeige

Suchen erfahrene, flexible und modebewusste Aushilfen (weiblich/ab 18)

hatte er sich telefonisch in dem Einzelhandelsgeschäft gemeldet. Seine dortige Gesprächspartnerin hatte ihm gesagt, man suche ausschließlich weibliche Aushilfen. Nunmehr klagt er gegen dasjenige Unternehmen, von dem ein Namensteil der Firmenbezeichnung im Kopf der Stellenausschreibung genannt war. Dieses Unternehmen bestreitet, dass das Arbeitsverhältnis mit ihm hätte begründet werden sollen. Das Ladengeschäft werde von einem selbständigen Handelsvertreter geführt, der aufgrund vertraglicher Vereinbarung lediglich zur Nutzung ihrer markenmäßigen Kennzeichnung berechtigt sei ...

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