Löschung des Vereins pro Verbraucherschutz e.V. aus Liste der qualifizierten Einrichtung

In den letzten Wochen und Monaten hat der Verein pro Verbraucherschutz e.V. durch diverse Abmahnungen von sich reden gemacht, in denen es zuletzt um vermeintliche irreführende Werbung mit der Aussage „fckw-frei“ gegangen ist.

FRAGWÜRDIGE ABMAHNUNGEN WEGEN WERBEAUSSAGE „FCKW-FREI“

Anfang September meldete sich ein erster Mandant von uns und teilte mit, er habe eben eine solche Abmahnung erhalten. Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung wurde die Zahlung eines Betrages in Höhe von 150 Euro – bezeichnet als Kostenpauschale – gefordert. Unterzeichnet wurde das Schreiben von dem Vereinsvorsitzenden, Herrn Rosseburg, der erst vor kurzem von dem Landgericht Potsdam wegen Betruges verurteilt worden ist.

AUFFORDERUNG ZUR ENTZIEHUNG DER ANSPRUCHSBERECHTIGUNG

Neben dem letztgenannten Umstand deuteten von Anfang an weitere Anhaltspunkte auf ein rechtsmissbräuchliches Vorgehen des Vereins pro Verbraucherschutz e.V. und auch auf die fehlende Begründetheit der Vorwürfe hin, weshalb wir uns bereits Anfang September an das zuständige Bundesamt für Justiz gewendet haben und die Löschung des Vereins aus der Liste qualifizierter Einrichtungen nach § 4 Unterlassungsklagegesetz (UKlaG) gefordert haben. Sofern ein rechtsfähiger Verband, der unter anderen Voraussetzungen die Interessen der Verbraucher nicht gewerblich und nicht nur vorübergehend vertritt, kann dieser eine sog. Anspruchsberechtigung nach dem UKlaG erlangen, über welche er in wettbewerbsrechtlichen Verfahren die sog. „Aktivlegitimation“ erhält ...

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