IHK-Forderung nach Höchstaltersgrenze für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige von BVerwG abgelehnt

Das BVerwG hatte sich damit auseinanderzusetzen, wie lange Sachverständige, die öffentlich bestellt und vereidigt sind, in ihrem Bereich arbeiten dürfen. Ist es zulässig, hierbei eine Höchstaltersgrenze festzulegen?

Der konkrete Sachverhalt

Das hatte die Industrie- und Handelskammer (IHK) vor – eine Höchstaltersgrenze empfand sie als sinnvoll. Konkret ging es um einen Sachverständigen, der bis zu seinem 68. Lebensjahr bestellt war. Nach der Sachverständigenordnung (SVO) der IHK ist bei 68 Jahren eine Grenze gesetzt. Seine Bestellung konnte auf seinen Wunsch hin verlängert werden bis zum Alter von 71. Doch auch als er dieses Alter erreicht hatte, wollte er seine Tätigkeit weiter ausüben. Die IHK lehnte das aber ab. Er ging vor Gericht, wollte diese Entscheidung nicht hinnehmen und auf weitere Bestellung klagen.

Die Entscheidung der Vorinstanzen

Die Vorinstanzen aber, auch das Bundesverwaltungsgericht, sprachen der IHK Recht zu. Der Kläger hatte zunächst keinen Erfolg, sein Begehren durchzusetzen. Dann aber hob das Bundesverfassungsgericht diese Entscheidung auf und wies das BVerwG erneut zur Entscheidung auf.

Entscheidung des BVerwG

Als entscheidend erwies sich schließlich das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ...

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