Unfallentschädigung auch bei Alkoholfahrt möglich

Relative Fahruntüchtigkeit mit einem Blutalkoholgehalt unter 1,1 Promille steht Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung nicht zwingend entgegen. Der Versicherungsschutz bleibt bestehen, wenn auch andere Gründe als „wesentliche Unfallursache“ in Betracht kommen, wie das Bayerische Landessozialgericht (LSG) in München in einem am Donnerstag, 02.02.2012, bekanntgegebenen Urteil entschied (AZ: L 2 U 566/10).

Im Streitfall war der Arbeitnehmer nach 13,5 Stunden Arbeit auf der Heimfahrt mit dem Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Dabei starb er. Ärzte stellten eine Blutalkoholkonzentration von 0,93 Promille fest ...

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