Rezension Zivilrecht: Bankbetriebslehre

Hartmann-Wendels/ Pfingsten / Weber, Bankbetriebslehre, 5. Auflage, Springer 2011 Vonref. iur. David Eckner, Düsseldorf/Vaduz Die wiederkehrenden Leser desRezensionsblogs mögen sich fragen, warum ein Buch zur Bankbetriebslehre Einzugin die Besprechungen rechtswissenschaftlicher Ausbildungsliteratur gefundenhat. Die Beantwortung der Frage ist ein leichtes: All diejenigen, die sichschwerpunktmäßig mit Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Finanzmarktrecht imweiteren Sinne beschäftigen, kommen nicht umhin, die ökonomischen Grundlagendes Finanzmarktes und vor allem der Banken ausgiebig und punktgenau zustudieren. Zu diesem Zweck kann der Rezensent kein anderes als das grandioseKlassikerlehrbuch aus der Feder von Prof. Thomas Hartmann-Wendels (Universität zuKöln), Prof. Andreas Pfingsten (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) undProf. Martin Weber (Universität Mannheim) empfehlen. Das nunmehr in fünfter Auflagevorliegende Standardwerk erfreut von seiner ersten Seite an und entlässt denLeser – vor allem auch aus fachfremden Bereichen – wohl informiert und perfektvorbereitet nach fast eintausend Seiten in die Praxis zurück. In derdeutschsprachigen Fachliteratur existiert – soweit ersichtlich – kaum einanderes Lehr- und Handbuch, das in dieser Tiefe und klaren Sprache mit einemhohen wissenschaftlichen Anspruch und guter didaktischer Aufarbeitung in diebesondere Betriebswirtschaftslehre der Finanzindustrie einführt. Dabei, wassehr zur Freude des Leser ist, fungiert es jedoch nicht nur als ein Einführungslehrbuch,sondern geht weit darüber hinaus, in dem es an den richtigen StellenSchwerpunkte setzt und ausreichend Vertiefung zu einzelnen Aspekten anbietet.So erhält der Leser zudem ein anspruchsvolles Nachschlagewerk, was auch in dertäglichen Praxis sehr überzeugt und damit als sicherer Begleiter dient ...Zum vollständigen Artikel

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