Gemischte Aufwendungen: Vorsicht bei Feierlichkeiten, die Aufteilbarkeit wird angezweifelt werden

Die Kosten für die Feierlichkeiten zur Übergabe einer Festschrift an einen emeritierten Hochulprofessor sind in der Regel nicht in betrieblich und privat veranlasste Beträge aufteilbar. Ein steuermindernder Abzug ist daher nicht zulässig. Mangels betrieblicher Veranlassung kommt auch der Vorsteuerabzug nicht in Betracht. (FG Köln 15.12.11, 10 K 2013/10). Die Beteiligten stritten um die Anerkennung von Betriebsausgaben bei den Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit und den Vorsteuerabzug dafür. Der Kläger,ein emeritierter Professer, war als wissenschaftlicher Gutachter und Schiedsrichter freiberuflich tätig. Im Rahmen einer akademischen Feier an der Universität zur Übergabe einer Festschrift gab er einen Stehempfang und ein festliches Abendessen. Das Finanzamt vertrat die Auffassung, dass die Aufwendungen für die Feier nicht betrieblich veranlasst seien und berücksichtigte die entsprechenden Vorgänge bei der Einkommensteuerveranlagung nicht. Bei der Umsatzsteuerveranlagung ließ es die auf die Feier entfallene Umsatzsteuer nicht zum Vorsteuerabzug zu. Zu Recht, wie das FG urteilte. Die geltend gemachten Aufwendungen für die Feierlichkeiten anlässlich der Übergabe der Festschrift seien nicht steuermindernd bei den selbstständigen Einkünften zu berücksichtigen, weil es an objektivierbaren Kriterien für die Aufteilung der privaten und der beruflichen Veranlassungsbeiträge fehlte (BFH vom 21.9 ...Zum vollständigen Artikel

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