„Erpresserischer Kunsthandel“ oder politischer Deal eigenen „Stils“?

„Ohne Dürer kein Ja zum Münchner Konzertsaal“, soll - diesen Berichten des BR zufolge – der fränkische Landtagsabgeordnete Freller eine Mitteilung unterschrieben und das Verhalten aus München als illoyal kritisiert haben. Und: „Loyalität ist bekanntlich keine Einbahnstraße“ wird der Vize-Chef der CSU-Landtagsfraktion weiterhin zitiert.

Damit gewinnt nicht nur der Streit um Albrecht Dürers „Selbstbildnis im Pelzrock“ an Schärfe. A bisserl a G’schmäckle hat’s schon auch, wenn der Landtagsabgeordnete Karl Freller (CSU) aus Schwabach einem geplanten Münchner Konzertsaal nur dann zuzustimmen will, wenn das Gemälde nach Nürnberg kommt.

Das Selbstbildnis von Albrecht Dürer ist Teil der Wittelsbacher Sammlung in der Alten Pinakothek in München. Vergangene Woche hatte das Münchener Museum eine Ausleihe abgelehnt. Das Bild dürfe nicht transportiert werden und stehe auf einer Sperrliste, hieß es. Bereits in Vorgesprächen habe die Pinakothek eine Ausleihe ausgeschlossen.Zuvor hatte sich Finanzminister Markus Söder (gebürtiger Nürnberger und Franke) dafür eingesetzt, dass das wertvolle „Selbstbildnis im Pelzrock“ von Dürer an das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg ausgeliehen wird. Seine Entscheidung ist es allerdings nicht allein.

Amüsant:

„Ich halte es für sehr angeraten, dass der Dürer nach Nürnberg kommt. Wir geben ihn auch wieder her ...

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