Elbphilharmonie und Planungsfehler

Glaubt man dem Hamburger Abendblatt, so ist der planende Architekt verantwortlich für die an der Rolltreppe entstandenen Risse – das soll jedenfalls das Ergebnis eines Beweisgutachtens sein, welches vom Hamburger Landgericht auf Veranlassung von Hochtief in Auftrag gegeben worden ist.

Hier geht es “nur” um einen Betrag von 1,2 Millionen Euro, der wegen dieses Mangels einbehalten worden ist. Sieht man sich die weiteren Streitpunkte an (Fassade, Dach, Bauzeitenverzögerung usw), die deutlich höhere Beträge betreffen, und guckt man sich weiter an, wie lange bereits das wegen der Rolltreppe anhängige Beweisverfahren bislang dauerte (bislang ein Jahr), so ist es eher unbegreiflich, wie selbst die Pessimisten meinen können, 2015 würde das dan ...

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    abendblatt.de - 2 Leser - Hamburg. Es geht um Hunderte von Rissen in der 660 000 Euro teuren Wandverkleidung der 85 Meter langen Rolltreppe in der Elbphilharmonie - und beispielhaft um die Frage, wer für die Bauverzögerungen und die Kostensteigerungen in Hamburgs künftigem Wahrzeichen verantwortlich ist.Erstmals hat das Landgericht Hamburg unter Bezug auf ein neutrales G...

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