2C_468/2011 und 2C_469/2011: Sicherstellung Staatssteuer; geldwerte Leistung

Der Beschwerdeführer war Alleinaktionär und VR-Präsident der Z. AG in Liquidation. Nach Auffassung des Steueramts SO schuldete der Beschwerdeführer substantielle Steuerbeträge für die Jahre 2005 bis 2009. Die Steuerforderungen waren hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass das Steueramt in einem Darlehensverhältnis zwischen der Z. AG und dem Beschwerdeführer eine geldwerte Leistung erblickte. Verschiedene rechtskräftig veranlagte Steueransprüche blieben unbezahlt und wurden in Betreibung gesetzt. Schliesslich erliess das Steueramt SO eine Sicherstellungsverfügung, worauf in der Folge sämtliche Vermögenswerte des Beschwerdeführers verarrestiert wurden. Der Beschwerdeführer wehrte sich dagegen. Das BGer wies in seinem Entscheid die Beschwerde ab. Das BGer erinnert daran, dass die kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer, auch vor der rechtskräftigen Feststellung des Steuerbetrages, jederzeit Sicherstellung verlangen kann, sofern der Steuerpflichtige keinen Wohnsitz in der Schweiz hat oder die Bezahlung der von ihr geschuldeten Steuer als gefährdet erscheint. Die Sicherstellungsverfügung gibt den sicherzustellenden Betrag an und ist sofort vollstreckbar. Sie hat im Betreibungsverfahren die gleichen Wirkungen wie ein vollstreckbares Gerichtsurteil (vgl. DBG 169 I). Das BGer prüfte mit beschränkter Kognition und kam zum Schluss, die kantonalen Behörden hätten nicht willkürlich gehandelt ...Zum vollständigen Artikel

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