Kachelmann: Krude Verschwörungstheorien von Alice Schwarzer

Alice Schwarzer hat den Freispruch von Jörg Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung auch ein halbes Jahr später augenscheinlich noch immer nicht verkraftet. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass die Anwälte von Herrn Kachelmann erfolgreich gegen Frau Schwarzer wegen unzulässiger Berichterstattung vorgehen und das von ihr geplante Buchprojekt über das Verfahren Kachelmann wohl auch in Rauch aufgelöst wurde.

In einem Eintrag auf Ihrem Blog vom 06.01.2012 stellt sie die bedeutungsschwere Frage „Was steckt dahinter?“ und fabuliert nachfolgend munter von einer Art Medienverschwörung, gesteuert von finsteren Anwälten (Litigation-PR) mit dem (erfolgreichen) Ziel das Gericht durch Mediendruck in seiner Entscheidung zu beeinflussen.

„Diese Meinungsmacher bei Prozessen sind hochhonorierte Kräfte, die mit allen, nicht selten wirklich allen Mitteln versuchen, direkt die öffentliche Meinung – und damit indirekt auch das Gericht – zu beeinflussen, zu Gunsten des Angeklagten.“

Frau Schwarzer ist damit offensichtlich der Meinung, mit ein bisschen Medienrummel könne man das gewünschte Prozessergebnis schon hinbiegen:

„Seinen Beratern gelang es nach dem Anwaltswechsel zu Johann Schwenn innerhalb weniger Monate, aus dem Schmuddelimage eines Mannes mit vielen Doppelleben ein von rachsüchtigen Frauen verfolgtes Unschuldslamm zu machen. Freispruch.“

Mit dieser besonderen Sicht auf den Rechtsstaat muss es sie umso mehr schmerzen, dass ihre eigenen Bemühungen über Medienveröffentlichungen eine Verurteilung zu erreichen gescheitert sind ...

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