BGH: Sachverständigenkosten bei Haftungsquote bei Verkehrsunfall

Das Auto – des Deutschen liebstes Kind – auch im Schadensersatzrecht privilegiert im Vergleich zum Personenschaden und seiner Regulierung ? Szenario: Verkehrsunfall. Als Ersatzansprüche stehen (u.a.) im Streit:

1. Personenschaden des Pkw-Fahrers a) Kosten ärztlicher Behandlung (Arzt, Krankenhaus) b) Kosten eines medizinischen Sachverständigen, da Gesundheitsschaden nach Grund, Umfang und Kausalität und dessen finanzielle Ersatzansprüche nach Grund und Höhe bestritten werden c) Schmerzensgeld 2. Personenschaden seiner Beifahrerin a) Kosten ärztlicher Behandlung (Arzt, Krankenhaus) b) Kosten eines medizinischen Sachverständigen, da Gesundheitsschaden nach Grund, Umfang und Kausalität und dessen finanzielle Ersatzansprüche nach Grund und Höhe bestritten werden c) Schmerzensgeld 3. Sachschaden am Pkw a) Kosten der Reparatur b) Wertminderung c) Kosten eines Kfz-Sachverständigen, da der Schaden, sein Umfang, die Kausalität des Unfalls für den Schaden und seinen Umfang, die Kosten der Reparatur, die Wertminderung usw nach Grund und Höhe bestritten werden und ins Blaue hinein auch ein Vorschaden behauptet wird.

Der den Unfall verursachende Fahrer wendet zudem in jedem Fall ein Mitverschulden des geschädigten Pkw-Fahrers ein.

Sollen dann die Kosten eines medizinischen Sachverständigen nach Nr ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK