OLG Hamburg: Unterlassungsanspruch gegen Hotelbewertung statthaft?

Was war passiert?Eine Hotelbetreiberin aus Berlin wehrt sich gegen schlechte Bewertungen im Internet auf einem Reiseportal, welche ihren Kunden u.a Hotelübernachtungen vermittelt. Die Nutzer des Reiseportals haben auf einer Bewertungsseite des Portals die Möglichkeit, Hotels mit Kommentaren zu bewerten und die Kommentare anderer Nutzer vor der eigenen Buchung anzusehen.

In dem Bewertungsbereich des Reiseportals befanden sich negative Bewertungen des Hotels in Berlin, gegen das sich deren Betreiberin wehrt. Sie ist der Meinung, das Reiseportal habe einen virtuellen „Pranger“ geschaffen, an dem jedermann – unabhängig davon, ob er Gast im Hotel gewesen sei – Kommentare jeglicher Art abgeben dürfe. Eine ausreichende Inhaltskontrolle der Kommentare finde nicht statt, so dass die Hotelbetreiberin falschen Bewertungen schutzlos ausgeliefert sei. Daher verlangte die Hotelbetreiberin von dem Hotelbewertungsportal, jegliche Bewertungen ihres Hotels auf ihrer Seite zu unterlassen.

Wie entschied das OLG Hamburg?Das Hanseatische Oberlandesgericht wies laut Pressemitteilung mit Urteil vom 18.01.2011 - Az ...

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