Chantal und die Praxis von Jugendämtern. Eine subjektive Betrachtung.

Meine Gedanken von heute: http://www.bild.de/regional/hamburg/kriminalfall-chantal/jugendamt-und-sozialverband-im-visier-staatsanwaltschaft-22357024.bild.html Ja ja. Der Fall Chantal. Wieder einmal musste ein junges Menschenkind der Inkompetenz von Behörden (?) weichen. Und sterben. Das ist allerhand, aber doch an der Tagesordnung in unserem gesegneten Land. Junkies (der Begriff ist nicht abwertend gemeint !) bekommen Pflegekinder aufgrund von Empfehlungsschreiben von Sozialarbeitern und so weiter. Und das Jugendamt will nicht gewusst haben, dass die Eltern Junkies sind ? Ich glaube denen das sogar. Denn wenn man die Augen und Ohren verschließt, bekommt man nichts mit. Ich weiß es zwar nicht, aber ich bin mir aber fast sicher, dass die Pflegeeltern wegen typischer Drogendelikte vorbestraft sind. Beschaffungskriminalität ist sicher im Register verzeichnet. Aber ich bin mir auch sicher, dass da nie einer reingeschaut hat. Zumindest bis es zu dem Versterben des Kindes kam. Und sicherlich auch nicht in den Junkie - Kühlschrank in dem das Methadon lagerte. Wahrscheinlich wussten die Sozialarbeiter nicht mal was Methadon ist. Oder fallen auf die bekannte Lügengeschichte rein, dass es sich um Ex - Junkies handelt die clean seien. Ich falle vom Stuhl. Lächerlich. Jeder, der nur ein wenig mit den sog. Junkies und den Drogengeschichten zu tun hat weiß, dass es nur ca. 0,1 % wirklich cleane Junkies gibt. Alle anderen konsumieren zwar weniger als täglich, aber doch ab und zu. Auch, wenn dies - aus welchen Gründen auch immer - verdrängt und meist nicht bestätigt wird. Aber das ist die Wahrheit. Aber die Krux liegt doch im System. Und den Auswahlverfahren der Ämter. Ich weiß dies zumindest von den örtlichen Ämtern hier vor Ort. Und hier wird darauf geachtet, dass die Pflegeeltern aus derselben Kaste wie die wirklichen Eltern stammen. Denn wenn die Kinder irgendwann zurückgeführt werden, soll der Unterschied nicht zu groß sein ...Zum vollständigen Artikel

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