BFH: Privatschulgeld als Sonderausgabe steuerlich erst ab 2008 abziehbar

In einer Diskussion, die sich vor dem Bundesfinanzhof zu entscheiden hatte, ging es um eine nicht anerkannte Privatschule, eine sogenannte “Ergänzungsschule”. Für diese bezahlen die Eltern Schulgeld. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob dieses als Sonderausgabe steuerlich abziehbar ist oder nicht.

Eltern fordern steuerliche Berücksichtigung des Schulgeldes für ihren Sohn

Konkret ging es darum, dass Eltern für den Privatschulbesuch des Sohnes Schulgeld vor 2008 bezahlten. Nach “landesrechtlichen Regelungen” war die Schule keine anerkannte Schule, nur eine “angezeigte”, laut Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs. Zwar kann ab 2008 Schulgeld auch für solch eine Schule geltend gemacht werden, davor jedoch nicht. Die Erziehungsberichtigten erhoben daher Klage. Sie wollten ihre Benachteiligung berücksichtigt wissen und dafür entschädigt werden.

Entscheidung des BFH: Privatschulgeld vor 2008 nicht als Sonderausgabe abziehbar

Der Bundesfinanzhof entschied, dass dies nicht möglich sei. Grund dafür ist der Zeitraum, der in diesem Fall vor 2008 liegt. Bis 2007 war die Rechtslage so, dass solches Schulgeld nicht abziehbar war ...

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