Unter Druck

Pause © Janina Dierks - Fotolia.com_.jpg

Gestern gab es auf Jurastudent/in eine Diskussion über den Druck im Jurastudium. Das hat mich dazu bewegt, mal meine Gedanken dazu aufzuschreiben. Schließlich verspüren viele Jurastudenten während des Studiums Druck.

Gestern gab es auf Jurastudent/in eine Diskussion über den Druck im Jurastudium. Das hat mich dazu bewegt, mal meine Gedanken dazu aufzuschreiben. Schließlich verspüren viele Jurastudenten während des Studiums Druck.

Der kann dabei sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt zum Beispiel den Druck von außen. Den Druck der Familie, bestimmte Erwartungen zu erfüllen. Den Druck von Freunden, eine bestimmte Rolle einzunehmen. Den Druck von der Gesellschaft, bestimmte Normen anzunehmen und ihnen zu entsprechen.

Dieser Druck ist stark. Er hindert uns daran, frei zu entscheiden und das zu tun, was wir tief im Inneren wirklich wollen.

Doch es gibt einen Druck, der noch härter ist: der Druck von innen.

Der Druck, den wir uns selbst machen, weil wir uns gewisse Ziele gesetzt haben. Der Druck, gute Note schreiben zu wollen. Der Druck das Jurastudium in der Regelstudienzeit abzuschließen. Der Druck, Studium und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Der Druck, den eigenen Erwartungen gerecht werden zu wollen.

Viele Jurastudenten verspüren vor allem den Druck ein Prädikatsexamen hinlegen zu müssen. Am Anfang meines Jurastudiums fand ich das sehr befremdlich. Aus meinem Erststudium kannte ich diese Fixierung auf Noten nicht. Natürlich war es mir und meinen Kommilitonen „damals“ auch wichtig, gute Noten zu bekommen und ich habe mich super gefreut, als meine Magisterarbeit mit 1,3 bewertet wurde. Aber diesen Druck des Prädikatsexamens, dem sich viele Jurastudenten schon in den ersten Semestern unterwarfen, konnte ich nicht verstehen.

Das änderte sich irgendwann ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK