In Bayern ist jetzt der Startschuss für die elektronische Fußfessel gefallen

Am Donnerstag gab die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk den Startschuss für den Einsatz der elektronischen Fußfessel in Bayern. Bei entlassenen Straftätern mit hohem Rückfallrisiko kann im Rahmen der Weisungen nach § 56c StGB das Tragen einer sog. elektronischen Fußfessel (offiziell: Aufsichtsmanschette) angeordnet werden. Das Band wird am Arm oder Bein getragen und enthält einen GPS gesteuerten Sender, der rund um die Uhr den Aufenthaltsort an die zentrale Überwachungsstelle in Bad Vilbel meldet. Für jeden Träger können Zonen definiert werden, in denen er sich aufhalten muss. Genauso können bis zu 100 Zonen festgelegt werden, die ihm verboten sind, z.B. die Wohnung des früheren Opfers oder Kindergärten und Spielplätze.

Gerät der Träger einer elektronischen Fußfessel in eine verbotene Zone, löst dies Alarm bei der Überwachungsstelle aus ...

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