Der hochfliegende Teppich

Hochfliegend waren die Summen, die ein Teppich an Hoffnungen geweckt hatte.

Da erbt [Quelle: BR 7.12.2011] eine Frau vor einigen Jahren einen Teppich, der ursprünglich einmal dem Münchner Teppichhändler Herbert Steinhausen gehörte. Nicht so recht wissend, was der Teppich wohl wert sein mag, fragt sie im Oktober 2009 einen Gutachter um Rat. Dieser Sachverständige, ein Augsburger Auktionator, begutachtete den Teppich bei ihr. Danach wechselte der nicht fliegende Teppich, flugs bei einer Auktion, angesetzt bei 900 Euro, für 19.000 Euro den Besitzer. So weit so gut, wird sich die darüber wohl anfangs nicht unglückliche Erbin gefreut haben. Bis sie nicht mehr auf dem Teppichgewebe sitzend und schon gar nicht auf ihm und arabischen Märchen-Höhenflügen unterwegs im April 2010 aus allen Wolken fiel: Da nämlich sah sie in einer Sendung des Bayerischen Fernsehens, dass der einst ererbte Teppich für sage und schreibe sagenhafte 7,2 Millionen Euro erneut den Besitzer gewechselt hatte ...

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