Beitragsserie: Rechtliche Aspekte des IT-Trends "Bring your own Device"

Das im Vordringen befindliche IT-Konzept, das unter der Bezeichnung "Bring your own Device" oder kurz "ByoD" bekannt wurde, hat sich neben Cloud Computing zum nächsten Trend der IT-Branche entwickelt. ByoD umschreibt eine IT-Strategie, nach der Unternehmen ihren Mitarbeitern gestatten, private Notebooks, Tablet-PCs oder Smartphones für betriebliche Zwecke zu nutzen und ihnen dafür Zugriff zum Firmennetzwerk sowie den dort gespeicherten Unternehmensdaten gewähren. Neben wirtschaftlichen Erwägungen stellen sich im Zusammenhang mit diesem neuen IT-Trend auch interessante rechtliche Fragen, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Daher werden die rechtlichen Kernaspekte in einer Beitragsserie in diesem Blog näher beleuchtet.

Aus wirtschaftlicher Sicht verspricht ByoD mehrere Vorteile: Finanzieren Mitarbeiter Ihre IT-Devices selbst, entfallen für das Unternehmen die Anschaffungskosten. Zudem erhoffen sich Unternehmen, dass Ihre Mitarbeiter mit eigenen IT-Devices zufriedener sind, dadurch produktiver arbeiten und für die eigenen Geräte auch weniger IT-Support benötigen. Gleichzeitig lässt sich der Gedanke, private Geräte für Arbeitszwecke nutzbar zu machen, auch gut mit dem Trend in Einklang bringen, Mitarbeitern die Arbeit im Home Office zu gestatten. Weil Mobile Devices wegen der emotionalen Vermarktung mittlerweile als Lifestyle Accessoires gelten können, wird so mancher Mitarbeiter bevorzugen, sein Arbeitsgerät selbst auszusuchen.

Gegen ByoD wird vorgebracht, dass die Öffnung des Unternehmensnetzes für private Endgeräte einen erheblichen Kontrollverlust über die Unternehmensdaten für die hauseigene IT-Abteilung bedeutet. ByoD stelle daher - so die Kritiker - ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Unternehmen dar ...

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