Schlecker-Belegschaften kampfbereit!

So, wie es aussieht, stehen bei den Schlecker-Belegschaften die Zeichen auf Kampf. So zumindest teilt es die Gewerkschaft ver.di mit und man kann wohl davon ausgehen, dass da dann was dran ist (siehe hier: http://www.verdi.de/themen/arbeit/schlecker ).

Hierbei haben die Betriebsräte zu beachten, dass sie selber natürlich keinen Arbeitskampf durchführen dürfen. Und auch, wenn die Gewerkschaft sich in einen Arbeitskampf begibt, unterliegen die Betriebsräte selber der Friedenspflicht. Soll heißen, sie dürfen sich in keiner Weise in den Arbeitskampf einmischen. Allerdings ist es den einzelnen Gremiumsmitgliedern natürlich unbenommen, sich als Arbeitnehmer und Gewerkschafter an einem Streik zu beteiligen. Ebenfalls ist es dem Betriebsrat unbenommen, Betriebsversammlungen im Rahmen der Betriebsverfassung durchzuführen. Wir erinnern uns alle noch daran, wie bei Opel in Bochum wochenlange Informationsveranstaltungen durchgeführt wurden. Nicht zu unterschätzen ist hier in der Praxis auch, dass hinsichtlich der Schlecker-Insolvenz ein erhebliches Medieninteresse besteht und da wohl zu erwarten sein wird, dass der Insolvenzverwalter im Umgang mit den Betriebsräten nicht ganz so fest am Buchstaben des Gesetzes kleben wird. Zur Macht der öffentlichen Meinung in Bezug auf die jetzt erfolgte Schlecker-Pleite hat sich Kollege Reuter auseinandergesetzt und den treffenden Ausführungen dort ist eigentlich nichts weiter hinzu zu fügen (siehe hier: http://www.reuter-arbeitsrecht.de/grundsatzliches/schlecker-%E2%80%93-ein-opfer-des-arbeitsrechts.html ) ...

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